aktualisiert am 12. Dezember 2016

Gebühren

Der Masterstudiengang Systemische Sozialarbeit (sysoma) ist ein berufsbegleitender „Weiterbildungs-Masterstudiengang“ und damit gebührenpflichtig. Auf dieser Seite informieren wir Sie über

  • Studiengebühren
  • Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
  • Bildungsurlaub
  • steuerliche Anrechenbarkeit

Studiengebühren

Die Gebühren für den Masterstudiengang Systemische Sozialarbeit betragen insgesamt 12.180,00 Euro (bzw. bei frühzeitiger Anmeldung 11.980,00 Euro):

  • einmalige Anmeldegebühr: 400,00 Euro (bis 15. Mai 2015: 200,00 Euro)
  • 31 monatliche Raten à 380,- Euro

Voraussetzung für die Gültigkeit der Anmeldung ist der Eingang aller notwendigen Unterlagen sowie der termingerechte Eingang der Überweisung der Anmeldegebühr.

In den Studiengebühren sind alle Kosten für das Studium enthalten, inklusive der Auslandsreise (ohne Anreise zum Abfahrtsort und Verpflegung), ein Tagungsbesuch und Supervision. Nicht enthalten sind Ausgaben für Bücher, Materialien, Verpflegung sowie für auswärtige Studierende Reise- und Übernachtungskosten.

Wenn Sie hierzu Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir rufen Sie auch gerne zurück: master@sysoma.de.

Selbstverständlich erhalten Sie im Fall einer Ablehnung oder des Nichtzustandekommens des Studiengangs die Anmeldegebühr unverzüglich zurück.

Finanzierung des Studiums

Wir bemühen uns, die Möglichkeiten von Förderungen, Studienkrediten und Möglichkeiten von Stipendien in Erfahrung zu bringen. Hierzu beraten wir Sie gerne. Eine individuelle Beratung dazu erhalten Sie über den Bereich Weiterbildung und Personaltransfer der Hochschule Merseburg und dessen Leiter, Herrn Andreas Kröner, andreas.kroener@hs-merseburg.de, Tel. 03461/46-2700.

Folgende Förderungsmöglichkeiten sind uns bekannt:

  • Das Land Sachsen-Anhalt bietet die Möglichkeit, Kosten für Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern. Ansprechpartnerin ist dazu die Investitionsbank Sachsen-Anhalts. Einerseits handelt es sich um ein Programm zur individuellen berufsbezogenen Qualifizierung. Nähere Informationen finden sie unter folgendem Link.
    Demnach könnte eine finanzielle Förderung des berufsbegleitenden Studiums bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen (u. a. Wohnort in Sachsen-Anhalt, Berufstätigkeit) aktuell über das Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT so aussehen, dass bei einem Bruttoeinkommen von bis zu 1.500 € bis zu 90% der Studiengebühren gefördert werden, bei einem Bruttoeinkommen bis zu 2.500 € bis zu 80% und bei einem Einkommen bis zu 4.350 € bis zu 60%. Der Antrag auf Förderung muss spätestens 6 Wochen vor Beginn des Studiums bei der Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt vorliegen. Das Team Weiterbildung und Personaltransfer der Hochschule Merseburg unterstützt Sie gerne bei der Antragsstellung .
  • Weiterhin richtet sich ein Förderprogramm an Beschäftigte in Unternehmen der Sozialwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Erste Informationen finden Sie unter folgendem Link. Wenn Sie weitere Fragen oder Interesse an diesen Arten der Förderung haben, wenden Sie sich bitte an uns. Beide Programme sind befristet. Allerdings ist es gut möglich, dass sich jeweils eine neue Förderperiode anschließt.
  • Für ArbeitnehmerInnen aus Sachsen gibt es ebenfalls umfassende Förderprogramme, die über die Sächsischen AufbauBank umgesetzt werden.
  • Auch in anderen Bundesländern gibt es möglicherweise spezielle Förderprogramme – für Hinweise sind wir dankbar!
  • Einen Studienkredit für postgraduale Studiengänge (also u.a. für Masterstudiengänge) vergibt die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW), bis zu 23.400 Euro, bei Studienbeginn darf man nicht älter als 44 Jahre sein. Weitere Informationen finden Sie auf diesem Merkblatt der KfW und im Gespräch mit Herrn Kröner (s.o.).
  • Möglicherweise kommt für einige InteressentInnen auch die Bildungsprämie (eine Förderung von maximal 500,00 €) in Frage.

Bildungsfreistellung („Bildungsurlaub“)

Der Masterstudiengang Systemische Sozialarbeit ist vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt als Weiterbildung im Rahmen des Bildungsurlaubs bzw. der Bildungsfreistellung anerkannt (KennZ 0/1038). Evtl. kommt für Sie eine teilweise Freistellung nach dem Gesetz zur Freistellung von der Arbeit für Maßnahmen der Weiterbildung (Bildungsfreistellungsgesetz) in Frage. Für die unterschiedlichen Bundesländer gibt es hierzu unterschiedliche Regelungen (siehe Beispiel Sachsen-Anhalt). Auskünfte für die für Sie gültigen Regelungen erhalten Sie bei Ihrem Arbeitgeber und bei Ihrem Betriebs- oder Personalrat bzw. der Mitarbeitervertretung.

Von der Steuer absetzen

Aufwendungen (Studiengebühren, Literatur und Material, Fahrt- sowie Verpflegungs- und Übernachtungskosten) für das Masterstudium, können grundsätzlich als Betriebsausgaben oder Werbungskosten berücksichtigt werden, wenn ein hinreichend konkreter, objektiv feststellbarer Zusammenhang mit später im Inland steuerpflichtigen Einnahmen aus der angestrebten beruflichen Tätigkeit besteht. Hierzu können und dürfen wir allerdings keine rechtsverbindliche Auskunft geben. Um eine solche zu erhalten, wenden Sie sich bitte vorab an Ihr Finanzamt oder Ihre SteuerberaterIn.

Alle Angaben auf dieser Seite zu Fördermöglichkeiten und Steuererleichterungen sind ohne Gewähr.