Der Masterstudiengang Systemische Sozialarbeit wurde in den Jahren 2004 bis 2006 von Johannes Herwig-Lempp und Ludger Kühling am Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur der Hochschule Merseburg entwickelt. Der Fachbereich hat langjährige Erfahrung mit Studiengängen zur Sozialen Arbeit (darunter auch einen Berufsbegleitenden Studiengang) und der Kultur- und Medienpädagogik.

Beratend und unterstützend zur Seite stand bei der Entwicklung des Studiengangs ein systemisch-wissenschaftlicher Beirat aus PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen.

Im Herbst 2005 ist der Studiengang von der AHPGS akkreditiert und 2011 reakkreditiert worden. Über die Akkreditierung hinaus stellen wir an uns, an die Inhalte und an die Organisation des Studiengangs hohe qualitative Anforderungen und überprüfen sie regelmäßig: Der Studiengang wird in Zusammenarbeit

  • mit den teilnehmenden Studierenden und DozentInnen kontinuierlich evaluiert,
  • mit engagierten PraktikerInnen aus Sozialarbeit und Systemischer Praxis entsprechend den konkreten Anforderungen des beruflichen Feldes überdacht und an die aktuellen Anforderungen angepasst,
  • mit renommierten WissenschaftlerInnen auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstands reflektiert und überarbeitet.

Um mögliche Unzufriedenheiten und Missstände möglichst frühzeitig zu erkennen und ausräumen zu können, werden die Studierenden ausdrücklich auf die verschiedenen Möglichkeiten der Reklamation und Beschwerde hingewiesen.

Als einen Beitrag zur Qualität betrachten wir auch die fachgerechte Verwendung der Teilnahmegebühren. Der Studiengang muss sich finanziell vollständig selbst tragen. Mindestens 50% der Gesamtkosten werden unmittelbar für die Honorare der Lehre (Seminare, Kurse, Supervision, Auslandsreise) verwendet, die Regiekosten (Leitung, Verwaltung, Nutzung von Räumen und Einrichtungen etc.) betragen somit weniger als die Hälfte der Gesamtkosten.

Zum Abschluss des Studiengangs vergeben die teilnehmenden Studierenden einen (mit insgesamt 500 Euro ausgestatteten) “Preis für gute Lehre”.

Über diese Konzepte hinaus orientieren wir uns u.a. auch an den Richtlinien des Bundesinstituts für berufliche Bildung BiBB, das Informationen und eine Checkliste zur Beurteilungen der Qualität von Weiterbildungen zusammen gestellt hat, an denen wir uns messen lassen wollen.