Das Modul „Internationales und Studium Generale“ des Masterstudiengangs Systemische Sozialarbeit 2009-2011 bot die Möglichkeit, den Blick über den Tellerrand hinaus zu öffnen, u.a. durch

  • die Reihe „Vortrag für alle“
  • einen Englischkurs (in auf die Vorkenntnisse angepassten Kleingruppen)
  • ein Wochenende in einem Kletterwald
  • eine Schreibwerkstatt
  • eine gemeinsame Auslands-Studienreise nach Kyiw/ Ukraine

Vorträge für alle

Die Reihe „Vortrag für alle“ (an Donnerstagen der Studienwochen von 17 bis 18.30 Uhr) richtete sich an die Mitglieder der Hochschule, an Fachkräfte in der Region sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Externen ReferentInnen, sysoma-Studierende und KollegInnen aus der Hochschule Merseburg boten Einblick in die unterschiedlichsten Themen.

Wolfgang Berg, Prof. Dr., Merseburg: Interkulturelle Öffnung sozialer Dienste (16. Juli 2009)
Albert Mühlum, Prof. Dr., Heidelberg: Klinische Sozialarbeit – Fachsozialarbeit. Provokation oder Modernisierungsschub der Profession (22. Oktober 2009)
Barbara Sichtermann, Berlin: Die Idee der Gleichheit und ihre Wirklichkeit für Frauen heute (7. Januar 2010)
Andrea Ferber, Dr., Halle (Saale): EU Förderung für Unternehmen der Sozialwirtschaft – Theorie und Praxis (11. Februar 2010)
Peter Sodann, Halle (Saale): Was du nicht selber tust, das tut für dich kein anderer. Projekt Kulturinsel Halle (14. Mai 2010)
Johannes Herwig-Lempp, Prof. Dr., Merseburg/ Halle (Saale): Wechselnde Ansichten – Beiträge zu einem systemischen Menschenbildband (1. Juli 2010)
Christine Heusch, Halle (Saale)/sysoma, Netzwerker für Jugendliche – die Kompetenzagentur! (15. September 2010)
Julia Hille, Halle (Saale)/sysoma: Du entscheidest! Resilienz stärken bei Jugendlichen (15. September 2010)
Jürgen Benecken, Prof. Dr., Merseburg: „Am  Anfang war die Tat“ Über die Grundlagen des Psychodramas, der Soziometrie und der Gruppendynamik nach Jakob Moreno (11. November 2010)
Ute Karnahl, Dr., Halle (Saale)/sysoma: Was Hänschen nicht lernt – Lebenslanges Lernen in der Sozialen Arbeit (13.01.2011)
Kerstin Pawelke, Halle (Saale)/sysoma: “Zupp” – Zukunft persönlich planen  ein Schlüsselelement im Leben mit Unterstützung (13. Januar 2011)
Klaus Wörsdörfer-Kaiser, Berlin: Hochwasser! Was Kinderschutz und Klimaschutz gemeinsam haben, wie Medien, Politik und Verwaltung den Kinderschutz missbrauchen und warum die Sozialarbeiter sich dagegen wehren sollten. (10. Februar 2011)
Jürgen Hargens, Meyn: Erziehen – kinderleicht, erwachsenenschwer oder braucht es Ratgeber? Was Eltern und Profis voneinander lernen können … oder sollten? (23. Juni 2011)

 

Teamentwicklung

Bestandteil des Studiums war die gemeinsame Teilnahme an einem Seminar “Teamentwicklung” in dem Kletterwald “Kraxelmaxel” bei Oldenburg an einem Wochenende im August 2010. Neben dem Abenteuer, dem gemeinsamen Erleben und der Reflexion der eigenen Teamentwicklung als Studiengruppe wurden so auch Methoden der Förderung von Teamgeist und Konzepte der Kooperation erlebt und kennengelernt.

 

Schreibwerkstatt

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Masterarbeit fand am 25. und 26. Februar 2011 in Merseburg eine Schreibwerkstatt mit Swantje Lahm vom Schreibbüro der Universität Bielefeld statt.

 

Auslandsstudienreise nach Kyiw

vom 19. bis 27. März 2011 reisten die sysoma-Studierenden nach Kyiw, Hauptstadt der Ukraine. In Kooperation mit der Privaten Universität Ukraine erfuhren Sie etwas über Sozialarbeit und das Studium der Sozialarbeit in der Ukraine. Neben einer ausführlichen Besichtigung der Universität und einer eintägigen gemeinsamen Konferenz zum Thema Behinderung besuchten sie in und um Kyiw eine Reihe von sozialen Einrichtungen und erfuhren etwas über das Leben in der Ukraine. Der Blick auf ein anderes Land ermöglicht neue Einsichten in die eigene Situation – und fremd zu sein in einem anderen Land, die Sprache nicht zu sprechen (oder alte Russischkenntnisse plötzlich wiederzuentdecken), nicht einmal die Schrift nicht lesen zu können, auf andere Verhaltensweisen und Werte als die eigenen, vertrauten zu treffen, (ver-)unsicher(t) zu sein, sich aber dennoch ein wenig (und allmählich immer mehr) zurechtzufinden: dies ist eine Perspektive vieler Klienten der Sozialen Arbeit, die wir auf diese Weise einmal kurz einnehmen.

 

Ein weiteres “besonderes Angebot”

Im Rahmen des Moduls „Qualitätsmanagement: Forschungsmethoden“ waren die Studierenden zudem für ein dreitägiges Seminar “Aktivierende Befragung” im März 2010 bei Dr. Maria Lüttringhaus in Essen.