aktualisiert am 8. November 2014

Ziele

Der Masterstudiengang Systemische Sozialarbeit lehrt das aktuelle Wissen des systemischen Ansatzes in der Sozialen Arbeit. Er vermittelt die Fähigkeit, diesen Ansatz theoretisch und praktisch auf bekannte und neue Probleme in den verschiedenen Arbeitsfeldern und den unterschiedlichen Arbeitsebenen der Sozialen Arbeit anzuwenden – im Umgang mit KlientInnen ebenso wie im Umgang mit KollegInnen, MitarbeiterInnen, bei der Leitung einer Einrichtung oder Abteilung wie auch bei der Weitervermittlung von Wissen an andere (Teamteaching, Fortbildung).

Die AbsolventInnen des Studiengangs Systemische Sozialarbeit sind auf fachlicher, sozialer und personaler Ebene befähigt,

  • systemische Theorien zu verstehen und ihre Bedeutung für die Arbeitsfelder Sozialer Arbeit erkennen, erklären und vermitteln zu können (Theoriekompetenz),
  • auf wissenschaftlicher Grundlage aus der Systemtheorie abgeleitete Methoden und Techniken mit verschiedenen Zielgruppen (KlientInnen, Teammitglieder, KooperationspartnerInnen) in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit anzuwenden (Handlungskompetenz),
  • die Vielfalt ihrer Rollen (als Sozialarbeiter im direkten Klientenkontakt, als Vorgesetzte von MitarbeiterInnen, als Kooperationspartner anderer Einrichtungen und als Multiplikatoren systemischer Handlungskonzepte) und ihre Haltungen sowie ihr Handeln multiperspektivisch zu reflektieren, Ziele und Vorgehensweisen zu begründen und systematisch-strukturiert durchzuführen (Reflexionskompetenz),
  • aufgrund ihrer Kompetenzen in den Bereichen Mitarbeiterführung, betriebswirtschaftlicher Planung und systemischer Personal- und Systementwicklung, Leitungsfunktionen zu übernehmen (Leitungskompetenz),
  • sich fortlaufend in angemessener Weise weiterzubilden und ihr Fachwissen in geeigneter Weise im Rahmen von Publikationen, Tagungen und Fortbildungseinheiten weiter zu vermitteln (Multiplikatorenkompetenz),
  • die eigenen professionellen Ressourcen und Kompetenzen sowie das Selbstverständnis der eigenen Profession als SozialarbeiterIn mit Selbst-Bewusstsein zu vertreten – gegenüber Klient-Innen, gegenüber Vertretern anderer Professionen, innerhalb der Gesellschaft und in politischen Prozessen (Selbstwertkompetenz),
  • kommunalpolitische und gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen ebenso wie ökonomische und politische Entwicklungen mit zu berücksichtigen,
  • ihr Handeln an ethischen Kriterien zu orientieren und es zu reflektieren,
  • neben den systemischen Ansätzen auch andere Konzepte der Sozialarbeit (Empowerment, Sozialraumorientierung) in ihr Handeln zu integrieren.